Die demografische Entwicklung sowie die steigende Zahl von Lehrstellenabbrüchen treibt den „Bildungsexperten“ die Sorgenfalten auf die Stirn. Im Handwerk, der Gastronomie und anderen Branchen fehlen die Auszubildenden. Es gibt viele Gründe, warum die Berufsorientierung immer wichtiger wird. Das Berufsorientierungsnetzwerk (BON), ein Kooperationsmodell zwischen Schule, Wirtschaft und Arbeitsagentur, ist einer von mehreren Bausteinen, die hier Abhilfe schaffen sollen.

Beginnend mit einer sogenannten Potenzialanalyse in der 7. Klasse (im Rahmen von BOP), durchlaufen die Jugendlichen im Rahmen einer Projektwoche, die Werkstätten der GbF. Dort lernen sie verschiedene Berufsbereiche praktisch kennen. In der 8. Klasse suchen sich die Jugendlichen pro Schulhalbjahr einen Praktikumsbetrieb für ein Langzeitpraktikum. Nach einer Einführungswoche, lernen die Jugendlichen durch den kontinuierlichen Praxistag den Betrieb, den Beruf und spezifische Abläufe genauer kennen. Während dieser Zeit arbeiten die Jugendlichen eine „Betriebliche Lernaufgabe“ aus, die sie am Ende vor Publikum präsentieren.

Die Präsentation fand in diesem Jahr am 21. Juli an der Mittelschule in Sennfeld statt. Neben den Schülern als Hauptakteure, waren natürlich deren Lehrkräfte, aber auch der Chef der Agentur für Arbeit Schweinfurt, Thomas Stelzer, Landrat Florian Töpper sowie Vertreter aus Handwerk und Schulamt anwesend und wohnten der Veranstaltung bei.