Mit „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ bündeln erstmalig zwei Bundesministerien Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) in einem gemeinsamen Programm: Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) unterstützen in der aktuellen ESF-Förderperiode Angebote für junge Menschen zur Überwindung von sozialen Benachteiligungen und individuellen Beeinträchtigungen am Übergang von der Schule in den Beruf. Der Schwerpunkt liegt in den Gebieten der „Sozialen Stadt“ und vergleichbaren Brennpunkten.

In der ersten Förderrunde 2015 bis 2018 setzen über 180 Modellkommunen Projekte zur Förderung junger Menschen durch öffentliche und freie Träger im Bereich Jugendsozialarbeit um. Der Bund beteiligt sich hieran mit rund 115 Millionen Euro aus dem ESF und 5 Millionen Euro Bundesmitteln. Dadurch wird die kommunale Jugendsozialarbeit vor Ort entscheidend gestärkt.

An dem offiziell am 01.01.2015 gestarteten Bundesprojekt, nimmt in Schweinfurt die örtliche Kommune unter der Federführung des Referates für Soziales, Jugend, Sport und Schulen an dem bundesweiten Projekt teil. Die lokale Umsetzung erfolgt durch die kommunalen Stellen von Jugendamt und Jobcenter in enger Kooperation mit unterschiedlichen Trägern. Neben dem Haus Marienthal ist die GbF mit den beiden Teilprojekten Q-Komm und RABE beteiligt.

Foto: Max E. Stockburger
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