Zum Auftakt unseres Camps trafen wir uns am Dienstag, den 03.12.2019,  alle in der GbF und bereiteten uns auf die nächsten drei Tage vor, indem wir z. B. festlegten, was uns während des Camps wichtig ist. Wir waren insgesamt 13 Teilnehmer mit unseren Betreuerinnen Frau Holzheimer und Frau Meister. In der Umweltbildungsstätte in Oberelsbach („Da drin wohnen wir jetzt? Wow!“) angekommen, bezogen wir unsere Zimmer mit herrlichem Ausblick ins Grüne.

Am Nachmittag machten wir ein Planspiel zum Thema „Ökologischer Fußabdruck“. Uns wurde in Gruppen simuliert, wir wären die Regierung eines Landes. Unsere Aufgabe war es, mit bestimmten Rohstoffen und Werkzeugen zu arbeiten und so Produkte herzustellen. Arme Länder hatten schlechtere Werkzeuge, reiche Länder hatten bessere. Uns wurde nach dem Spiel erklärt, wie wir die Umwelt mit unserem Verhalten beeinflussen.

Das Abendprogramm begann mit einer Fantasiereise in die Zukunft und endete mit einem Lagerfeuer, Stockbrot grillen und gemeinsamen Unterhaltungen.

Nach einem großen, regionalen Frühstück am Mittwoch, griffen wir erneut das Thema, Ziel auf. Jeder formulierte ein Ziel, welches abgegeben und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgegriffen wurde.

Um 9.30 hatten wir eine Gruppenstunde mit den beiden Therapiehunden Bandit und Hopi mit ihren Besitzerinnen Frau Ziegler und Frau Meister. Zuallererst haben wir uns und unsere Erfahrungen mit Hunden vorgestellt. Danach teilte Frau Ziegler uns in zwei Gruppen auf, um mit uns ein Quiz zu machen. Anschließend lernten wir die beiden Hunde besser kennen. Dafür legten Frau Ziegler und Frau Meister jedem von uns ein Leckerli auf den Schuh, später auf die Hand. Nach einem spannenden Filmausschnitt zur Jagd eines Wolfsrudels haben wir die Aufgabe bekommen zu erarbeiten, welche Fähigkeiten beim Setzen und Erreichen von Zielen wichtig sind. Im Vorgarten haben wir dann alle zusammen, in Teamarbeit, einen Parcours für die Vierbeiner aufgebaut, welchen jeder von uns mit Bandit oder Hopi durchlief. Hier wurde auch das Thema „Ziele“ wieder aufgegriffen und die Aufgabe das Ziel zu erreichen – in diesem Fall den Parcours gemeinsam mit dem Hund zu schaffen – wurde praktisch geübt.

Nach der Mittagspause befassten wir uns mit unseren Erfolgen, die wir zu einer Lebenslinie zusammenfügten. Die am Morgen aufgeschriebenen Ziele wurden jetzt genau erläutert  und  besprochen.

Zur Nachmittagsgestaltung hatten wir die Wahl zwischen Ballspielen in der Turnhalle oder Brettspielen im Fernsehraum. Wegen der ganzen Anstrengung haben wir, zur Entspannung, das Spiel Werwölfe vom Düsterwald gespielt. Da uns das Spiel so gut gefallen hat, wollten wir es direkt wiederholen. Für das Abendprogramm konnten wir zwischen dem Schauen des Films Wall-E und Brettspiele spielen, wählen. Nach der rückblickenden Abendrunde, die gegen 21.30 Uhr endete, gingen wir alle mit Vorfreude auf den nächsten Tag in unsere Zimmer.

Am Donnerstag, nach dem gemeinsamen Frühstück, haben wir uns für das Rote Moor Lunchpakete vorbereitet und unsere Koffer gepackt. Danach schlossen wir das Thema „Ziele“ mit einer letzten Übung ab, bei welcher wir uns unseren 80. Geburtstag vorstellen sollten und die hinter uns liegenden Ereignisse. Als Abschluss des Camps machten wir eine kleine Wanderung durch das Rote Moor. Dabei trugen wir in kleinen Gruppen die vorbereiteten Informationen über das Moor vor. Nach dem Roten Moor sind wir mit vielen neuen Eindrücken wieder in die GbF gefahren.