Am 26.10.2015 fand im Karl-Bröger-Haus in Nürnberg eine Fachtagung mit dem Titel Lost in Transition statt. Veranstalter war die Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Bayern (LAG JSA).

Bei dieser Fachtagung ging es um den Übergang Schule – Beruf und der Frage, ob Jugendliche bei diesem Übergang nicht verloren gehen. Wenn man sich die Übergangsphase anschaut, dann existieren tatsächlich vielfältigste Angebote, um benachteiligte junge Menschen in der wichtigen Lebensphase am Übergang zwischen Schule und Beruf zu unterstützen. Ob BerEb, BoP, Praxistage oder Potentialanalysen, das Angebot ist zwar umfangreich, aber auch sehr differenziert. Dennoch bleibt die Frage, ob damit der Bedarf der Jugendlichen getroffen wird oder ob diese Vielfalt nicht eher zu einer Verwirrung führt als dass sie der Orientierung dient?

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Bedarfe und Angebote für benachteiligte junge Menschen am Übergang zwischen Schule und Beruf und deren kritische Beleuchtung. Ein großes Fachpublikum erlebte am Vormittag eine wissenschaftliche Aufbereitung des Themas, um am Nachmittag in Workshops ausgewählte Themen zu bearbeiten. Abgerundet wurde die Tagung durch eine Podiumsdiskussion. Ein wesentliches Element beim Fazit aus Tagungssicht war sicherlich die Erkenntnis bzw. der Wunsch, dass der Einsatz der unterschiedlichen Angebote am Übergang Schule – Beruf vor Ort ermittelt, festgelegt und koordiniert werden sollte.

Eine interessante Veranstaltung, aus der die Vertreter der GbF einige Impulse für die tägliche Arbeit in ihren Alltag mitnehmen konnten.

Fotos: Michael Holzhofer