Die Berufsvorbereitung greift dann, wenn Jugendliche nicht mehr schulpflichtig sind und noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, ihnen evtl. ein Schulabschluss fehlt oder sie eine Ausbildungsstelle verloren haben und sich ganz neu orientieren müssen.

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB) haben das Ziel, eine Ausbildungs- bzw. Berufs- und Berufswahlreife zu erreichen sowie das Einmünden in ein Ausbildungs- oder sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis zu ermöglichen. Insbesondere der Bildungsbegleiter steht als kontinuierlicher Ansprechpartner für den Jugendlichen zur Verfügung, unabhängig davon, in welcher Phase und an welchem Ort er sich gerade befindet.

Die BvB dauert in der Regel bis zu zehn Monate. Der Vorteil dabei: Neben dem notwendigen Unterricht machen die Jugendlichen auch mehrere Betriebspraktika. Dadurch können sie verschiedene Berufe kennenlernen und in die unterschiedlichen Arbeitswelten hineinschnuppern. Ein weiterer Pluspunkt: Unter bestimmten Voraussetzungen können die Jugendlichen in der BvB auch einen Hauptschulabschluss nachholen.

Die GbF führt im Rahmen der Berufsvorbereitung die BvB und die Reha-BvB an.