Am Freitag, 15.03.2013, hat die Stadt Schweinfurt zur Veranstaltung Von der Schule zum Beruf – das Projekt ProPraxis in der Stadt Schweinfurt in das Rathaus geladen. Neben Vertretern des Stadtrates, der Agentur für Arbeit und der Kammern, waren auch Vertreter der Gesellschaft zur beruflichen Förderung (GbF) anwesend, die seit 2006 mit der Durchführung des Projekts beauftragt sind. Geladen waren zudem Betriebe, die mit dem Projekt ProPraxis zusammenarbeiten, Lehrer und Rektoren der drei Schweinfurter Mittelschulen, das U25-Team des Jobcenters, die Berufsberater der Agentur für Arbeit Schweinfurt, sowie Schüler, die am Projekt ProPraxis teilnehmen und deren Eltern.

Auftakt der Veranstaltung war die Rede des Oberbürgermeister Sebastian Remelé. In seiner Rede betonte er, dass das Projekt ProPraxis, trotz der Entspannung auf dem allgemeinen Ausbildungsmarkt, weiterhin von großer Bedeutung an den Schweinfurter Mittelschulen ist, um Jugendliche beim Übergang von der Schule zum Beruf zu unterstützen. Er zeigte zudem auf, wie erfolgreich Schweinfurt damit seit sieben Jahren ist, insbesondere um schwierigeren Jugendlichen den Weg von der Schule in das Arbeitsleben zu erleichtern. Als besonderer Gast war Frau Ingrid Kaindl, Abteilungsleiterin für Arbeit und berufliche Bildung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, anwesend. Sie ging in ihrer Rede auf die allgemeine Situation des Ausbildungsmarktes in Bayern ein sowie auf die Wichtigkeit von Projekten wie ProPraxis, die Schüler auf ihrem Weg in das Arbeitsleben unterstützen.

Anschließend konnten sich die Anwesenden an verschiedenen Ständen über Aktivitäten und Einrichtungen, die Schüler vor dem Ausscheiden aus der Schule unterstützen, sowie über Ausbildungsberufe informieren. Als Stände waren vertreten, die Arbeitsagentur Schweinfurt, das Jobcenter, die Mittelschulen Schweinfurt, die IHK und HWK für Unterfranken sowie die GbF mit ProPraxis. Insbesondere die Betriebe, die mit ProPraxis zusammenarbeiten, stellen wichtige Kooperationspartner dar und wurden bei der Veranstaltung durch die Unternehmen Papperts, Edeka, Riedel Bau und Bechert vertreten. Als Attraktion für die Besucher fand im unteren Teil des Rathauses eine Fotoausstellung statt. Diese zeigte Schüler von ProPraxis in ihren Praktikumsbetrieben.

Für das Rahmenprogramm der Veranstaltung war die GbF verantwortlich. Für das Catering in Form von Brotaufstrichen sorgte die GbF-Küche mit Unterstützung von ProPraxis-Schülern. Den Alltag von ProPraxis demonstrierte ein szenisches Spiel, bei dem neben Mitarbeitern und Schülern von ProPraxis auch wichtige Kooperationspartner mitwirkten, wie Eltern der ProPraxis-Teilnehmer, das Jobcenter, die Berufsberater der Agentur für Arbeit und die HWK. Musikalisch umrahmt wurde die ganze Veranstaltung durch den Rapper Bico. Dieser lebt in Berlin, kommt aber aus Schweinfurt und hat früher selbst die Frieden-Mittelschule besucht.

Das ProPraxis-Team möchte sich an dieser Stelle bei der Stadt Schweinfurt für die Organisation dieser Veranstaltung bedanken. Es war ein gelungener Rahmen, um den Anwesenden die Wichtigkeit dieses Projekts nahe zu bringen. Wir bedanken uns auch für eine jahrelange gute Zusammenarbeit mit der Stadt Schweinfurt und das entgegengebrachte Vertrauen, dass es möglich macht dieses Projekt bereits seit Jahren gemeinsam durchzuführen. Bei den Schweinfurter Mittelschulen möchten wir uns ebenfalls für die jahrelange gute Zusammenarbeit bedanken