Integrationskurse zu Besuch in der romantischsten Stadt Deutschlands

Die unzerstörte Bamberger Altstadt steht unter dem Schutz der UNESCO und ist als Ensemble Weltkulturerbe. Grund genug, dass sich die Sprachkurse der GbF einmal auf den Weg dorthin machten. Begrüßt wurde unsere Gruppe von zwei Stadtführerinnen, die uns auf Deutsch die Sehenswürdigkeiten der oberfränkischen Stadt zeigten und erklärten.

Zuerst ging es an den alten Kanal, der mit über 100 Schleusen den Main bzw. die Regnitz mit der Donau verband. Durch diesen Umstand wurde er jedoch nicht sehr stark befahren und wird heute hauptsächlich von venezianischen Gondeln benutzt, die von dort in den Stadtteil Klein-Venedig starten. Weiter ging unser Rundgang zum Alten Rathaus, das seit vielen hundert Jahren mitten im Fluss steht und eines der berühmtesten Fotomotive Deutschlands darstellt.

Genau wie Rom, so wurde Bamberg auf sieben Hügeln erbaut. Allerdings mussten wir nur einen besteigen – den Domberg. Seit 800 Jahren thront dort die Basilika in ihrer jetzigen Form über der Stadt. Adam und Eva bewachen an der Pforte die Gräber von Kaiser Heinrich und seiner Frau Kunigunde, deren Grabmal Tilman Riemenschneider geschaffen hat. Auch befindet sich in der Kathedrale das einzige Grab eines Papstes nördlich der Alpen.

Anschließend besuchten wir die Alte Hofhaltung, in der auch schon Hollywood die neueste Verfilmung der „Drei Musketiere“ gedreht hat. In direkter Nachbarschaft steht die Neue Residenz mit ihrem bezaubernden Rosengarten, der momentan in voller Blüte steht, was alle Teilnehmer sichtlich begeisterte. Selfies und Gruppenfotos kamen dabei nicht zu kurz.

Von dort führte uns unser Weg durch die engen Gassen der Altstadt ans Ufer der Regnitz, wo wir das alte Fischerviertel bestaunen konnten. Heute wird dieser Teil Bambergs liebevoll Klein-Venedig genannt. Der letzte Punkt unserer Stadtführung war auf der Unteren Brücke die Statue der Kunigunde, wo wir noch einmal die herrliche Aussicht genossen. Nach einem Eis und einer kleinen Pantomime-Darbietung unter Einbeziehen unserer Gruppe machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf unseren Rückweg zum Bahnhof, um wieder nach Schweinfurt zu fahren.